Was du über das Trekking E-Bike wissen solltest!

Soll es in die Natur gehen oder ins Büro? Was man auch vorhat: Für das Trekking E-Bike ist alles kein Problem. Dieses E-Bike wurde speziell dafür entwickelt, möglichst viele Bedürfnisse abzudecken und wird daher auch der Allrounder unter den E-Bikes genannt.

Ob man nun zum Einkaufen radeln oder einen kleinen Ausflug machen will – mit dem Trekking E-Bike lässt es sich fast überall hinfahren. Schließlich versteht sich dieses Vehikel als eine Art Mischung aus bequemen City-E-Bike und belastbaren E-Mountainbike.

Hat man also vor, sich ein Trekking E-Bike anzuschaffen, weil man vielseitig unterwegs ist, ist das bestimmt eine gute Idee. Aber auch hier gilt es, gewisse Kriterien zu beachten. Ansonsten droht die Gefahr, dass man etwas kauft, mit dem man nicht zufrieden ist.

Die wichtigste Regel vorweg: Sei bereit, Geld in die Hand zu nehmen. Natürlich sollte man sich vor überteuerten Produkten hüten, aber wenn man am falschen Ort spart, kann sich das später, beim Gebrauch, rächen. Mit 2000 bis 3000 Euro muss man schon rechnen für ein gutes E-Trekkingbike.

Das E-Trekkingbike – stabil über Stock und Stein

Was ein gutes E-Trekkingbike ausmacht sind: Belastbarkeit, Komfort und Ausdauer. Was das heißt, erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

Bei der Belastbarkeit geht es darum, dass das Vehikel eine gewisse Stabilität aufweist und es sowohl für unbefestigte Straßen, holprige Waldwege als auch matschige Wiesen seinen Dienst erweisen kann. Besonders robust versprechen Diamant- und Trapezrahmen zu sein.

Die Stabilität geht aber über den Rahmen hinaus und betrifft auch Naben und Felgen. Zudem sollte man darauf achten, dass das E-Trekkingbike über Federgabeln und Dämpfer verfügt, damit man gut abgefedert ist. Nicht zu vergessen ist eine belastbare Bereifung. Es sollten mindestens 28-Zoll-Reifen sein.

Komfort geht vor

Eine Tour macht keinen Spaß, wenn man andauernd Schmerzen verspürt – wo wir auch schon beim Thema «Komfort» sind. Die Federung haben wir vorhin kurz angesprochen. Sie ist äußerst wichtig, wenn die Fahrt bequem werden soll und man nicht jedes noch so kleine Hindernis spüren will. Mit gefederten Sattelstützen lässt sich dieser positive Effekt übrigens noch verstärken.

Zum Komfort gehört auch, dass man sich für einen Rahmen entscheidet, der der Körpergröße entspricht. Sowohl ein kleiner als auch großer Rahmen kann zu einer schlechten Haltung führen, was sich auf die Hände und den Rücken negativ auswirken kann. Neben dem ergonomischen Sattel lohnt es sich, auch in ergonomische Lenkergriffe zu investieren.

Um das Gepäck möglichst bequem mitführen zu können, sollte man auf einen großzügigen Gepäckträger achten. Das E-Trekkingbike kann zusätzlich zum Heckgepäckträger mit einem Frontgepäckträger aufgerüstet werden.

Von Batterien und Motoren

Was die Ausdauer betrifft, bezieht sich das nicht unbedingt auf die körperliche Fitness, sondern auf die technische Ausstattung des E-Trekkingbikes. Wichtig sind qualitativ hochwertige Bremsen, wobei man hier die Wahl hat zwischen hydraulischen Felgen- oder Scheibenbremsen. Welches zur Anwendung kommt, ist reine Geschmackssache. Beide bieten eine gute Sicherheit.

Bei der Schaltung hat man die Wahl zwischen der Kettenschaltung, der Nabenschaltung und der elektronischen Schaltung. Der Vorteil einer Kettenschaltung ist, dass sie sehr belastbar ist, während die Nebenschaltung komfortabler ist. Die elektronische Schaltung ist dafür sehr präzise und leise. Sie nutzt auch die Schaltelemente weniger ab. Das E-Trekkingbike sollte über mindestens neun Gänge verfügen.

Selbstverständlich gehört in die Sparte der «Ausdauer» auch der Motor und die Batterie.

Zuerst einmal zum Motor. Meist wird dieser entweder am Heck – man spricht vom Heckmotor – oder in der Mitte unterhalb des Tretlagers – man spricht vom Mittelmotor – angebracht. Letzteres hat den Vorteil, dass er ein natürliches und angenehmes Fahrgefühl ermöglicht. Ersteres hingegen sorgt dafür, dass die Kette und Ritzel weniger verschlissen werden. Wichtig zu wissen: Beim Mittelmotor liegt das Gewicht mittig, während beim Heckmotor das Gewicht nach hinten verlagert wird.

Und nun zur Batterie: Empfehlenswert ist ein leistungsstarker Lithium-Ionen-Akku. Er sollte eine Leistung von 400 bis 600 Wh aufweisen. Wie lange ein solcher Akku ausreicht, hängt vom Fahrstil ab. Aber zwischen 150 und 180 Kilometer sollten eigentlich drin liegen. Sollte ein einzelner Akku aus irgendwelchen Gründen nicht ausreichen, kann man sich eines Doppel-Akkus bedienen, wodurch die Leistung auf 1000 Wh erhöht werden kann.

Ein E-Bike für alles

Doch für wen eignet sich ein E-Trekkingbike und welche Vorteile hat es gegenüber anderen Fahrrädern mit Motor?

Wie bereits eingangs erwähnt, punktet das E-Trekkingbike vor allem durch seine Vielfältigkeit. Wenn man so will, ist dieses Vehikel weder Fisch noch Fleisch – was aber kein Nachteil, sondern ein Vorteil ist. Wenn man selbst zwar viel mit dem Fahrrad unterwegs ist und gerne auch mal eine längere Radtour in Angriff nimmt, sich aber nicht zu den Vollsportlern zählt.

Ein City-E-Bike zum Beispiel eignet sich nicht für eine längere Radtour in der Natur, währenddessen ein E-Crossbike oder ein E-Mountainbike nicht für den Straßenverkehr konzipiert wurden.

Das Trekking E-Bike vereint all diese Eigenschaften, ist aber demnach das falsche Fahrrad mit Motor, wenn man eine richtig anspruchsvolle Tour zum Beispiel in den Bergen oder auf besonders holprigem Gelände absolvieren möchte. Das ist wohl sein größter Nachteil. Zudem sind E-Trekkingbikes deutlich schwerer als E-Mountainbikes.

Zu den bekanntesten Marken in Sektor E-Trekkingbike zählen u.a. Winora, Haibike, Cube oder Kalkhoff mit den Antrieben und Ausstattungen von Bosch, Shimano, TranzX, BionX , Syno Drive oder Xion.

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