5 Gründe für den Kauf eines E-Bikes

“Soll ich mir ein Fahrrad oder ein E-Bike (Pedelec) kaufen?” Viele Käufer und kommen richtig ins Grübeln, bevor sie sich entscheiden. Wir führen in diesem Blogbeitrag alle Vor- und Nachteile von E-Bikes an, um so die Kaufentscheidung zu erleichtern. Für wen sich ein Pedelec eignet und in welchen Situationen es sich wirklich lohnt:

Vorteile

  • mehr Flexibilität und Unabhängigkeit
  • vielfältigere, längere und steilere Strecken sind möglich
  • weniger Anstrengung bei steilen Strecken und Gegenwind
  • sportlich motivierend
  • Mithalten mit sportlicheren Freunden & Familienmitgliedern
  • schonendes, personalisiertes Training ist möglich
  • variable Forderung je nach Fitnesszustand
  • umweltfreundlich (v. a., wenn man es auf Pendelstrecken für das Auto tauscht)
  • bessere Karten im Stadtverkehr
  • Gesundheitsförderung der Angestellten, Mitarbeiterbindung, keine Parkplatzsuche mehr, Beitrag zum Klimaschutz, steuerliche Vorteile: sachbezugsfrei für private Fahrten) 

Nachteile

  • witterungsabhängig
  • höhere Wartungskosten und -aufwand als beim herkömmlichen Fahrrad
  • generell hohe Anschaffungskosten
  • wenig nachhaltige und sozialverträgliche Elektronik (Akku) 

Die Entscheidung hängt natürlich von den individuellen Bedürfnissen und Erwartungen an das Elektrofahrrad ab. Außerdem gibt es unterschiedliche e-Bike Typen verschiedenster Hersteller. Fahr-Vorlieben und die individuelle Benutzung spielen ebenfalls eine Rolle. 

Für wen sich ein E Bike lohnt:

Prinzipiell eignet es ein Pedelec sich für alle, die gerne Radfahren. E-Bikes verfügen über unterschiedliche Stufen bei der Motorunterstützung. Sie werden von leidenschaftlichen Sportlern gefahren. Aber auch Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen fahren E-Bike.

Das heißt, dass man viel mehr die Frage stellen muss: Für wen eignet sich welches E-Bike? Die Branche hat nämlich für alle Anforderungen und Fahrrad-Typen angepasste Modelle unzähliger Hersteller anzubieten. In der nachfolgenden Aufzählung findest du die unterschiedlichen E-Bike-Arten, und eine Erklärung, für wen sich welches E-Bike eignet. 

  1. E-Bike MTB:  Mit einem E-MTB werden die Möglichkeiten des Fahrers um ein Vielfaches erweitert. Der Weg durch die Stadt ist damit selbstverständlich genauso möglich. Zusätzlich sind aber Wald- und Forstwege, bergiges Gelände und steile Auf- und Abfahren kein Problem für das Bike. Ein starker Motor und Akku sowie spezielle Stoßdämpfer sorgen für den Rest. E-Mountainbikes eignen sich für alle, die gerne in der Natur unterwegs. Und gerne längere und steilere Strecken, als mit dem herkömmlichen MTB befahren möchten. Wenn du überlegst, dir ein E-MTB zu kaufen, dann solltest du noch klären, ob ein Hardtail oder E-Fully Bike besser zu dir passt. 
  2. E-Fatbikes: Ähnlich einem Mountainbike, aber doch ganz anders. Sie sind vor allem bekannt durch die dicken Reifen, die meist sogar doppelt so breit sind wie die eines E-Mountainbikes. Das sorgt für mehr Auftrieb auf Sand, Schnee, bei Felsen und im Schlamm. Du siehst: ein Fatbike eignet sich für alle, die außerhalb der durchschnittlichen Komfortzone radeln. Fatbikes wurden in den nordamerikanischen Wäldern zuerst gefahren – aus diesem Grund werden sie auch hierzulande gerne für anspruchsvolle Touren im Wald verwendet. Durch die dicken Reifen schwebt man quasi über die Wurzeln.
  3. E-Citybikes: In der Stadt muss heutzutage niemand mehr ohne Unterstützung treten – das Stadt-Fahrrad gibt es mit Motor und Akku! Diese Art eignet sich für alle, die auf festen und ebenen Wegen (also hauptsächlich Asphalt) auf Straßen und Radwegen unterwegs sind. Wenn du im städtischen Gebiet wohnst und „nur“ deine Einkäufe und den Arbeitsweg mit dem Rad bestreiten möchtest, eignet sich das E-City-Bike bestens. Sollen außerdem lange Touren auf festen Wegen auf dem Programm stehen, empfehlen wir E-Trekkingbikes.
  4. E-Trekking-Bikes Du liebst lange und sportliche Fahrradtouren und möchtest zukünftig auch weiter entfernte Orte erreichen können? Dann ist ein Trekkingbike das richtige für dich. Durch die hohe Kapazität des Akku ist es wie gemacht, um Asphalt und befestigte Wege zu befahren. Mit den elektronischen Trekkingbikes lässt sich mit leistungsstarken Modellen eine Reichweite von bis zu 200 km erzielen. Dem nächsten mehrtägigen Radausflug steht damit nichts mehr im Weg! 

Vor- und Nachteile der Antriebssysteme:

Mittelmotor vs. Vorderradantrieb

Eine weitere Vorteile-Nachteile-Debatte ergibt sich aus den unterschiedlichen Antriebssystemen. Werfen wir ein Blick auf die unterschiedlichen Antriebssysteme bzw. auf den Motor. Schließlich bilden sie so etwas wie das Herzstück des Bikes und machen es erst zum Elektrofahrrad. 

E-Bike Motor: Nabenmotor mit Vorderradantrieb oder Mittelmotor? 

Der Nabenmotor kommt  zum Einsatz, wenn ein herkömmliches Fahrrad auf ein Pedelec umgebaut bzw. nachgerüstet werden soll. Der Motor treibt den Reifen direkt an – die Vorteile sind: Dieser Motor ist zuverlässig und benötigt relativ wenig Wartung. Durch den direkten Radantrieb kann der Nabenmotor aber schnell überhitzen. Das ist wohl der Grund dafür, warum der Nabenmotor vom Mittelmotor abgelöst wurde. 

Am Markt hat sich mittlerweile der Mittelmotor bei einem Großteil der neuen E-Bikes durchgesetzt. Er sitzt direkt an den Pedalen und hat den Vorteil, dass das Pedelec durch den tiefergelegten Schwerpunkt eine höhere Stabilität aufweist. Außerdem vereinen sich Muskel- und Motorkraft zu einem harmonischen Antrieb. Dafür ist dieser Motor schwerer. Wem also das Gewicht wichtiger ist, der greift lieber zum Nabenmotor.

Beim Vorderradantrieb ist es außerdem so, dass das Vorderrad vom Motor und das Hinterrad von der Muskelkraft bewegt wird. Das hat sozusagen einen Allrad-Effekt. Allerdings kommt es bei Vorderradantrieben in Kombination mit unebenem Untergrund zu einem ruppigen Fahrgefühl. Wenn das Vorderrad nämlich den Kontakt zum Boden stellenweise verliert, hört die Unterstützung abrupt auf.

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Heckmotor bzw. Hinterradmotor 

Schließlich gibt es noch den Heckantrieb, der ähnlich wie der Mittelmotor die beiden Antriebskräfte am Hinterrad vereint. Dadurch kommt es zu weniger Störungen bei der Fahrt, denn das Hinterrad verliert selten den Bodenkontakt. Bei den beiden Nabenmotoren fällt negativ auf, dass die Verkabelungen außerhalb des E-Bike-Rahmens verlaufen müssen und nicht (wie beim Mittelmotor) darin eingebaut werden können. Das macht sie anfälliger für Schäden.

Gründe, die für einen Kauf sprechen

#1 – Umweltschonend

Zumindest, wenn du einige Autokilometer durch E-Bike-Kilometer austauschst, bist du umweltschonender unterwegs. Idealerweise lädst du den Akku auch noch mit Ökostrom. Das Nonplusultra hierbei wäre das Laden über die eigene PV-Anlage.

#2 – Sportliche Betätigung

Innerer Schweinehund sei Dank fällt es uns oft schwer, unseren Körper in Bewegung zu bringen. Sogar mithilfe von Statistiken wurde bewiesen, dass man sich auf ein Elektrofahrrad öfter setzt als auf ein normales Fahrrad. Wer sich zum Sport regelmäßig überwinden muss oder die Bewegung bereits in den Weg zur Arbeit integrieren möchte, ist beim Pedelec an der richtigen Adresse.

#3 – vielfältigere Strecken

Mit einem E-Bike kannst du endlich die Strecken fahren, die dir sonst zu anstrengend waren. Steilere Hänge bewältigst du ebenso wie die Langstrecke im Urlaub. Vielleicht wolltest du immer schonmal eine Langstreckenreise unternehmen und es fehlte dir bisher die Kondition?

#4 – gemeinsamer Fahrspaß

Hast du jemanden, mit dem du eigentlich gerne mal längere Touren oder einfach einen Tag am Mountainbike einlegen wollen würdest, nur kommt dir vor, dieser jemand ist so durchtrainiert, dass ein Triathlon kein Problem darstellen würde? Alles halb so wild, mit einem Elektrofahrrad kannst du deine unterschiedliche Kondition ganz einfach vom Motor kompensieren lassen. Mache dir ein Bild der unterschiedlichen Hersteller!

#5 – Stadt- und Pendelverkehr

Wenn die Strecke zum Arbeitsplatz irgendwo zwischen Auto- und Fahrradlänge pendelt, ist sie für ein Elektrofahrrad wahrscheinlich ganz gut bewältigbar. Wenn die alltäglichen Wege durch die Stadt führen, wirst du froh sein, durch die Lücken zwischen den Autos zu passen und nicht den halben Tag mit der Parkplatzsuche zu verschwenden.

Eines möchten wir noch mit auf den Fahrweg geben: Wer einmal eine Tour mit dem E-Bike gemacht hat, wird sich nicht mehr so schnell an den motorlosen Drahtesel gewöhnen. Die zahlreichen Vorteile und das einmalige Fahrgefühl haben schon viele Skeptiker überzeugt und zum leidenschaftlichen E-Fahrer gemacht… Gute Fahrt! 

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  1. Pingback: Der Trend zum E-Bike – was steckt dahinter? - Greenstorm Trends

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