Mit dem E-Bike nach Venedig

Hallo, liebe E-Bike Freunde. Mit dem E-Bike nach Venedig, diese Bike Tour hat zwar den absoluten Negativwert an Höhenmeter, die ich bei einer Tour jemals erreicht habe – ganze 13 Hm – dennoch war es eine extrem beeindruckende Tour und hat das außergewöhnlichste Bikefoto hervorgerufen, das ich jemals geschossen habe.

WIE KAM ES ZU DIESER TOUR?

Wie jedes Jahr verbringen wir unseren Bikeurlaub im Hinterland von Padua, wo wir immer vielseitige Touren in den Euganeischen Hügel (über diese Region gibt´s übrigens auch einen Blogbeitrag von mir), vorbei an Villen und Weingärten, fahren. Dieses Jahr brachte uns unser italienischer Freund Nunzio auf die Idee mit dem E-Bike nach Venedig zu fahren, von Chioggia aus, entlang der Inseln der Lagune, über den Radweg E5. Wir waren von der Idee sofort begeistert.

STARTPUNKT IST CHIOGGIA

Als Ausgangspunkt wählten wir Chioggia, das auch als „Klein-Venedig“ bezeichnet wird. Eine kleine Lagunenstadt, die im typisch venezianischen Stil gebaut wurde. Wenn es im Herbst ruhiger geworden ist, sollte man auf alle Fälle einige Zeit zum Flanieren in der Stadt, den kleinen Geschäften und Cafes einplanen. Als wir ankamen war Markttag und das Leben pulsierte in den engen Gassen. Schnell weg vom hektischen Treiben! Gleich am Hauptplatz ist die Station des Vaporetto, dem typischen Wasserbus, der das öffentliche Fortbewegungsmittel in der Lagune von Venedig ist. Problemlos auch mit Fahrrädern zu benutzen.

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Chioggios typische venezianische Architektur

MIT DEM VAPORETTO NACH PELLESTRINA

Rauf aufs Vaporetto und schon nach wenigen Minuten Bootsfahrt erreicht man die Laguneninsel Pellestrina, 11 Kilometer lang aber nur einige Hundert Meter breit. Der Radweg E5 führt durch alte Fischerdörfer, immer entlang der Lagune. Schöne Kirchen, bunte Häuser, enge Gassen – aber im positiven Sinn, etwas verschlafen. Nichts von der Hektik von Chioggia oder Venedig begleiten dich auf diesem Trip. Wir rollen mit unseren E-Bikes von Greenstorm entlang der Küstenlinie, genießen die Aussicht und das Gefühl von Dolce Vita.

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Interessante Radstrecke durch malerische Dörfer entlang der Küste

MIT DEM TRAGHETTO ZUM LIDO

Wir setzen mit dem Traghetto, einer kleinen Fähre, die einige Autos und den Linienbus befördert, zum Lido über. Der Lido ist ebenfalls eine schlanke lange Insel mit einer Länge von 12 Kilometer und einer Breite von maximal 1,5 Kilometer. Auch hier verläuft der Radweg lagunenseitig immer der Küste entlang. Mit jedem Meter den man zurücklegt, kommt man Venedig näher. Im Hauptort Lido di Venezia steht man plötzlich mitten im hektischen Treiben und der Markusplatz ist auf einmal in Griffweite. Hier entstand auch mein Titelbild. Wenn man die Räder versperrt (gut versperrt!), könnte man mit einem Vaporetto, die hier im Minutentakt fahren, schnell mal auf einen Cappuccino zum Markusplatz übersetzen. Da wir Venedig schon gut kennen, haben wir andere Pläne.

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Rauf auf das Traghetto und los gehts

VORBEI AN DEN SCHICKEN HOTELS

Unser Weg führt uns jetzt an der an der Adria gelegenen Seite zurück. Hier reiht sich eine Badeanstalt an die nächste. Hunderte weiße Sonnenschirme, die wie Soldaten in Reih´ und Glied stehen, bedecken jeden Meter Strand. Dazwischen mondäne Hotels, vor denen unzählige Paparazzi herumlungern, um den einen oder anderen Star der Biennale abzulichten. Von der Adria weht immer eine leichte Brise, die für die nötige Abkühlung sorgt. Kurzer Stopp und ein schneller Blick, ob man vielleicht gerade eine Celebrity erhaschen kann, dann aber schnell wieder weiter.

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Mit dem E-Bike nach Venedig – die gesamte Strecke ist bestens beschildert.

UNBERÜHRTE STRÄNDE

Je weiter wir uns vom Hauptort, den Badeanstalten, dem Filmfestival und den schicken Hotels entfernen, desto ruhiger wird es. Nunzio führt uns zu einem völlig unberührten Naturstrand. Keine Sonnenschirme, keine Liegestühle, keine Touristen, nur unberührter Strand, einige Einheimische, Sanddünen und eine kleine Bar, wie man sie vielleicht in Mexiko oder auf Kuba finden würde. Coole Musik, gekühlter Weißwein, frische Muscheln aus dem Meer – sofort setzt richtiges Urlaubsfeeling ein. Hier verbringen wir richtig entspannt den Rest des Tages, bis wir wieder nach Chioggia dem Ausgangspunkt unserer Tour zurückfahren. Obwohl wir nur 55 Kilometer und 13 Höhenmeter hinter uns gebracht haben, werde ich diese einzigartige Tour nie vergessen! Jetzt im Herbst wenn es nicht mehr so heiß ist, kann ich diese Lido-Runde wärmstens empfehlen.

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Es gibt sie immer noch – unberührte Strände abseits von Massentourismus

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Liebe Bike Freunde, wenn Euch der Blog und die Tour in die Lagune von Venedig gefallen haben, dann teilt den Blog und gebt mir ein Like. Keep on biking, keep on storming wünscht euch euer E-Bike Botschafter und Bike Blogger Andi Lutche.

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