E-Bike und Camping – Zwei Megatrends beflügeln sich

Hurra! Die Urlaubszeit ist fest im Blick. Völlig zurecht machen sich immer mehr Personen Gedanken über einen Urlaub mit Wohnmobil, Wohnwagen, Van oder einem Camper. Oft mit dabei – das Fahrrad. Dabei liegen vor allem E-Bikes mindestens so sehr im Trend wie Camper. Zwei Megatrends, die wachsen und sich gegenseitig ergänzen. Was du bei der Wahl deines Urlaubes mit Camper und E-Bike beachten solltest, erfährst du hier.

Individualreisen boomen

Seit Jahren erfreut sich der Individualtourismus an einer deutlich gestiegenen Nachfrage. Neben Ferienwohnungen und Airbnbs sind vor allem Urlaube in der Natur oder auf Campingplätzen voll im Trend. Seit der Corona-Krise hat der Tourismus im gemieteten „Eigenheim“ zusätzlich einen Boom erfahren. Eine große Flexibilität, große Gestaltungsmöglichkeiten des Urlaubes und die Möglichkeit keine externen Kontakte haben zu müssen, zeigen dabei nur einige Vorteile auf.

Neue Reisemöglichkeiten

Die Geschäftsmodelle für das fahrende Hotelzimmer entwickeln sich immer weiter. So ist die Durchführung für den individuellen Urlaub schon lange keine Frage mehr von Besitz.
Neue Mietmodelle verbreiten sich wie ein Flächenbrand über den Tourismusmarkt und wirbeln die Branche mächtig auf. Wer keinen Camper besitzt und trotzdem Urlaub machen möchte, kann sich bei Anbietern wie Campstar einfach und unabhängig vom Urlaubsziel ein Wohnmobil oder Camper mieten. Das vereinfacht die Planung und gibt die Chance, eine der aktuell beliebtesten Urlaubsformen auszuprobieren. 
Auch das Glamping, das glamouröse Camping, erlebt einen nie dagewesenen Hype. Die Isomatte wird durch ein Bett ersetzt und der Luxus-Campingkocher macht dem heimischen Herd Konkurrenz. Dieser Trend wird nicht nur bei der Wahl des Campers, sondern ebenso in der Fortbewegung während des Urlaubes beobachtet.


 

E-Bike als Camping Begleiter

Sobald ein Campingurlaub geplant wird, ist neben dem Camping Bett sowie dem Zelt, besonders das Fahrrad relevant. Dadurch, dass viele Campingplätze außerhalb von Städten gelegen sind und oft Ausgangspunkte für Touren aller Art bieten, gehören Camping und Fahrräder für viele Camping Begeisterte zusammen, wie der Sattel zum Rahmen.

Da man das Rad überall mit hinnehmen kann, suchen einige Personen nach sehr leichten oder sehr kleinen Fahrrädern für den Urlaub mit Camper. Auch wenn ein geringeres Gewicht und wenig benötigter Platz gute Argumente sind, sollten diese nicht das Haupt-Entscheidungskriterium sein.

Durch die gestiegene Nachfrage und die immer flexibleren Einsatzmöglichkeiten, greifen inzwischen deutlich mehr Camper zu E-Bikes als zu dem normalen Fahrrad. Neben einer großen Auswahl bieten diese mit einigen über die Jahre weiterentwickelten technischen Komponenten deutlich mehr Entscheidungs- und Nutzungsmöglichkeiten.

E-Bike Typen   

Auf dem Markt gibt es unzählige E-Bike Typen, die sich von Grund auf unterscheiden. Das wichtigste Kriterium für den Kauf eines E-Bikes sollte die gewünschte Nutzung darstellen, die durch das Fahrrad deutlich vergrößert, beziehungsweise eingegrenzt wird. 

Während ein mini E-Bike sowie ein klappbares E-Bike deutlich Platz sparen und City-Pedelecs für flache Strecken ausgelegt sind, kann man mit einem E-Trekkingbike oder einem E-Mountainbike ganze Berge erklimmen. Ihr seht also, dass bei dem Kauf weniger ein kleines E-Bike, als die Nutzung entscheidend für den Kauf sein sollte. Wenn ihr das kompakte E-Bike eurem Bedürfnis nach eingegrenzt habt, macht ein Blick auf die wichtigsten Bestandteile des E-Bikes Sinn.

E-Bike Motor Arten

In den letzten Jahren haben sich einige sehr qualitativ hochwertige und zuverlässige Hersteller für Elektromotoren herauskristallisiert. Zu nennen wäre dabei in vorderster Front Bosch, Yamaha, oder Shimano. Dabei haben sich Mittelmotoren, auch wegen dem angenehmen Schwerpunkt in der Mitte der Fahrräder auf dem E-Bike Markt durchgesetzt. 

Eine Schiebehilfe braucht mit Sicherheit nicht Jeder. Allerdings kann diese Funktion durch das höhere Gewicht eines E-Bikes, nicht nur am Berg, sondern ebenso bei dem Schieben aus dem Keller heraus durchaus Sinn machen. Dabei bieten fast alle neuen Modelle der bekannten Marken eine Schiebehilfe-Funktion an. Wer allerdings ein gebrauchtes E-Bike kauft, sollte auf die Integration einer Schiebehilfe achten.

Circa 95 % der in Deutschland und Österreich verkauften E-Bikes gehören zu der Gruppe Pedelecs (Pedal Electric Cycle) und besitzen eine Tretunterstützung bis 25 km/h sowie einer Nenndauerleistung von bis zu 250 Watt. Der Vorteil bei Pedelecs ist, dass sie als Fahrrad zählen und somit bei der Fahrt keine Zulassung, keinen Helm und keinen Führerschein benötigen. Jedes in der EU verkaufte Pedelec besitzt eine CE-Kennzeichnung, auf die du beim Kauf achten solltest.

Deine benötigte Leistung ist abhängig von der Nutzung des E-Bikes. Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass die Drehmomentangabe als Produkt aus Tretkraft und Hebelkraft des Rades, die entscheidende Größe widerspiegelt. Da das Pedelec bei höherem Drehmoment schneller beschleunigt, spiegelt es ein besonders dynamisches Fahrverhalten wider. Allerdings: Wer hauptsächlich auf ebenen Flächen sowie in der Stadt unterwegs ist, braucht auf die Motorleistung keinen Wert zu legen.