Der Trend zum E-Bike – was steckt dahinter?

Der Trend zum E-Bike bzw. Pedelec ist offensichtlich. Rund 1,4 Millionen Stück wurden im Jahr 2019 in Deutschland verkauft. Laut dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) lag der Marktanteil für E-Bikes am Gesamtfahrradmarkt bei rund 32 %. Die Corona-Krise hat dem Trend zum E-Bike weiteren Anschub beschert. Allein im ersten Halbjahr 2020 sei der Absatz von Elektrofahrrädern um fast 16 % gestiegen, so der Verband.

8 % der Europäer besitzen bereits ein E-Bike. Und der Trend geht weiter: Laut einer europaweiten Studie des Fahrradherstellers Shimano zur Nutzung von E-Bikes aus dem Jahr 2020 haben 17 % der Befragten angegeben, ein E-Bike kaufen oder nutzen zu wollen.

Auch Österreich steht diesen Zahlen um nichts nach. Lt. Statista.com war bereits 2019 jedes dritte gekaufte Fahrrad ein E-Bike. Also lassen sich die Zahlen für 2020, beeinflusst von der Corona-Krise, fast schon erahnen.

Perfekt für die Stadt. Foto: Andree O.

Höhere Reichweite und Umweltbewusstsein

Wo liegen also die Gründe für diese Erfolgsgeschichte? Laut der Studie zählen zu den Hauptgründen für die Anschaffung eines E-Bikes die höhere Reichweite, geringere Anstrengung sowie die Zeitersparnis im Vergleich zu gewöhnlichen Fahrrädern. Weitere Gründe sind Umweltbewusstsein und der Wunsch, zukunftsorientierte Technologie nutzen zu wollen.

Hier zum Blogartikel: 5 Gründe für den Kauf eines E-Bikes.

Während traditionelle Fahrräder also für viele zu langsam und mit zu viel Anstrengung verbunden sind, scheinen E-Bikes für den Transport von Kindern und Einkäufen sowie für die zügige Überwindung weiter Strecken interessant zu sein.

Praktischer Anhänger für den Einkauf. Foto: Dagmar P.

Der Zweirad-Industrie-Verband zählt zu den Ursachen für die gestiegenen Zahlen zudem die zunehmende politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Elektromobilität. Neben Elektroautos haben hierdurch auch E-Bikes in der Alltagsmobilität an Bedeutung gewonnen.

Kosten gesunken

Ein weiterer Pluspunkt: Die Anschaffungspreise für E-Bikes sind durch die stetige Nachfrage der vergangenen Jahre deutlich gesunken. Dennoch gelten die höheren Kosten im Vergleich zum traditionellen Fahrrad laut der Studie als eines der Haupthindernisse für das Umsatteln. Diese Tatsache steht einer anderen gegenüber. Die E-Bikes werden von Jahr zu Jahr hochwertiger. Der Wettbewerb der Hersteller steigt weiter und weiter und die E-Bikes werden zu richtigen Rennmaschinen, mit denen schon lange nicht mehr nur Senioren unterwegs sind. Auch viele Profisportler greifen inzwischen auf das E-Bike.

Finanzierung, Förderung

Die Frage nach der Finanzierung stellt sich daher für viele E-Bike-Interessierte weiterhin. Hier der Link zur Greenstorm E-Bike Finanzierung.

Während die dt. Bundesregierung sich bereits in der Förderung von Elektroautos engagiert, hält sie sich in Sachen E-Bike noch zurück. Städte wie München und Tübingen, die Zuschüsse für die Anschaffung von (Lasten)-E-Bikes zur Verfügung stellen, gelten daher als Vorreiter.

Ähnlich wie in Deutschland werden in Österreich Unternehmen bei der Anschaffung von E-Bikes und Lasten-E-Bikes für den betrieblichen Einsatz gefördert, wenn sie ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.  (lt. umweltfoerderung.at)

Im privaten Bereich werden ebenfalls E-Transporträder gefördert.

Perfekt für Einkäufe, Zustellungen, Abholungen etc. – Foto: Jo Sche

Es bleibt nun abzuwarten, ob die dt. Bundesregierung bald auf den E-Bike-Zug aufspringt. Ihr jüngstes Infrastrukturprogramm „Stadt und Land“ zum Ausbau des Radverkehrs in Deutschland, das unter anderem den Umstieg vom Auto auf das E-Bike erleichtern soll, deutet zumindest in die richtige Richtung.

Wenn du dich für ein gebrauchtes E-Bike mit 2 Jahren Garantie auf Akku und Motor interessierst, dann ist das hier der richtige Link zum Greenstorm Shop.

Beitragstitelfoto: Andree O aus B

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