E-Bikes Fully: Lass' uns das beste Fahrrad für dich finden

E-Fully: Full Suspension MTB für den vollen Fahrspaß

Bergab kann es schon mal ordentlich zugehen. Vor allem, wenn man sich eine der halsbrecherischen Downhilltrails oder Bikeparks vornimmt, die viele alpine Gebiete für ihre auf 2 Rädern anzutreffenden Bergfexe im Angebot haben. Damit diese eben nicht halsbrecherisch werden, sondern es lediglich bei Spannung und Nervenkitzel bleibt, braucht man das richtige Gerät für solche Strecken: ein E-Fully. Weiterlesen

Filter

Filter

Preis
010000


marke
Haibike
4
Rotwild
1
Bergamont
51
Husqvarna
8
Univega
138
Fantic
189
Leader Fox
1
Flyer
1
KTM
31
Conway
2
Corratec
23
Raymon
5
Merida
2

geschlecht
Herren
456
Damen
456
Unisex
456

rahmenhöhe

raddurchmesser

bremsen
Scheibenbremse
12
Hydraulische Felgenbremse
3
Hydraulische Scheibenbremse
441

rahmenmaterial

motor


sortieren:

Neueste

E-Fullys – mit Vollfederung und -gas auf jedem Trail

Was macht mehr Laune im Gelände als ein Full Suspension Mountainbike? Richtig, ein elektronisches Full Suspension Mountainbike. Schon mal einen richtigen Jump mit einem Fahrrad gewagt? Das Schwierigste ist, die Aufprallenergie bei der Landung zu kontrollieren, was mit einem Fully und seiner maximalen Federung kein Problem ist. Mit einem E-Fully macht die Bergtour auf 2 Rädern noch mehr Spaß, da man einfach über mehr Kraftreserven verfügt.

Da das große Maß an Federung bei den meisten E-Fullys blockierbar ist, kann der Vorteil des weichen Fahrwerks auch gezielt beim Bergabfahren oder auf sehr ruppigem Untergrund genutzt werden. Beim Bergauffahren werden Dämpfer vorne und hinten blockiert – so ist maximale Traktion auf der ebenen Fläche und minimaler Kraftverlust gewährt.

Die Technik des E-Bikes hat ein neues Einsatzgebiet: das E-Fully

Viele Menschen denken bei E-Bikes an Fahrräder, die weniger trainierten oder älteren Leuten helfen, besser voranzukommen. Das tun sie natürlich, aber an der Stelle soll es nicht vorbei sein: Die neuesten Modelle aus den Häusern Bergamont und Haibike beispielsweise beweisen eindeutig, dass die Technik weit mehr kann. Ihre E-Bikes sind wahre Technikwunder.

So hat es das E-Fully zum Topseller unter den E-Mountainbikes gebracht, denn mehr Fahrkomfort als hier geht nicht, wenn es um die Extremstellen der Mountainbikestrecken geht. Die oberste Liga bei den E-Mountainbikes bilden eben die E-Fully Bikes. Was bedeutet das nun aber eigentlich?

E-Fully vs. E-Hardtail: Das sind die wesentlichen Unterschiede

Im Wesentlichen unterscheidet das E-Hardtail ein Detail vom E-Fully: die Federung. Für des Englischen mächtige Bikejunkies lüftet sich das Geheimnis schon bei der Benennung der beiden, denn Hardtail lässt sich direkt mit ‚harter Hinterbau‘ übersetzen – das Hinterrad wird also nicht gefedert. Das Fully erklärt sich ebenso von selbst: full ist gleich ‚voll‘, man hat es also mit einer Vollfederung zu tun, Federung sowohl an der Gabel als auch am Hinterbau.

So weit, so gut. Daraus ergeben sich aber weitere Unterschiede zwischen Hardtail und Fully sowie selbstverständlich diverse Vor- und Nachteile.

Zunächst macht die Vollfederung das Fully natürlich geeigneter für Fahrten, die nicht auf ebenem Grund stattfinden. Schnelle, kurvenreiche und holprige Downhillstrecken oder der Bikepark, wo man sich mit Sprüngen in die Lüfte wagt und danach eine stabile Landung hinlegen will, sind Terrains, für die das Fully konzipiert wurde.

Für diesen Einsatz wäre das Hardtail nicht geeignet, da der Hinterbau zu oft den Halt am Boden verlieren würde bzw. bei der Landung zu wenig nachfedert, was sich ebenfalls negativ auf die Bodenhaftung auswirkt.

Vorteil des Hardtail ist, dass es leichter und meist auch günstiger ist. Wenn man eine Hinterbaufederung haben möchte, die zudem feststellbar ist, schlägt das sowohl im Portemonnaie als auch auf der Waage zu Buche. Hier hat ein E-Fully wiederum den Vorteil, dass es zumindest das Zusatzgewicht ausgleicht, das man strampelnd den Berg hinaufschleppen müsste, indem es mit dem Motor nachhilft.

Das klingt jetzt ein bisschen nach klobigem, schwerem Zweirad, wenn von Motor, Akku und doppelter Federung die Rede ist. Tatsächlich sind die Techniken mittlerweile aber so ausgereift, dass das E-Fully in seiner Wendigkeit keinerlei Einbußen in Kauf nimmt.

Die Up- und Downhill-Maschine unter den Elektrofahrrädern

Die elektronischen Full Suspension Bikes sind mit ihrem vollgefederten Rahmen perfekt zum Downhillfahren geeignet. Doch zum Runterfahren muss man bekanntlich zuerst hoch hinaus. Mit den E-Fully Bikes ist das überhaupt kein Problem. Die Federungen lassen sich bei den hochwertigen Modellen genau auf die momentanen Bedürfnisse des Fahrers anpassen. Die leistungsstarken Motoren unterstützen den Fahrer dabei und zwar genau auf Kondition und Steigung angepasst. Die diversen Modi, gepaart mit den soliden Schaltungen, machen es möglich.

Oben angekommen ist der Weg zurück ins Tal für Fullys ein Spaziergang. Die Dämpfer lassen sich optimal auf das Gewicht des Fahrers und auf das Terrain angleichen. Bei professionellen Downhillern wird der Sitz komplett eingefahren, um die Federkraft bestmöglich zu nutzen. Auch das ist bei den Fullys mit ein paar Handgriffen kinderleicht erledigt. Ob Singletrail, Schotterstraße oder Asphalt – mit einem vollgefederten E-MTB ist man stets bestens gewappnet und der Spaßfaktor steht an erster Stelle.

Egal ob Up- oder Downhill, oder wenn es sein muss auch mal Stadt und Tal: Full Suspension Bikes mit Elektromotorüberzeugen durch ihre Wandelbarkeit auf jedem Untergrund und ganzer Linie.

Die Merkmale eines E-Fully Mountainbikes zusammengefasst:

  • kompakter, jedoch stabiler Fahrradrahmen
  • Stoßdämpfer vorne und hinten, am besten blockierbar
  • Hydraulikscheibenbremsen (für dosiertes jedoch bei Bedarf kräftiges Verzögern)
  • Massive Stollenreifen auf hochwertigen, stabilen Laufrädern
  • Motor mit hohem Drehmoment & Akku mit etwa 400 Wh
  • Gangschaltung (mit 9-, 10- oder 11-Gangschaltung, auch 20-Gang ist möglich, aber hier wenig sinnvoll)
  • breiter Lenker mit guten Griffen (für viel Kontrolle und fein dosiertes Einlenken im Gelände)

Kaufentscheidung leicht gemacht: Faktoren für ein 1A Full Suspension MTB

E-Fullys sind zwar schon eine sehr spezifische Unterkategorie der Mountainbikes, es gibt aber selbst hier noch unterschiedliche Kombinationen und Gimmicks, die den Fahrspaß noch weiter erhöhen, je nachdem in welchem Gelände man unterwegs sein möchte. Wie man die ideale Zusammensetzungfür die eigenen Ansprüche an das E-Fully nun findet, gibt es im Folgenden zu lesen.

Die Federung: wie viel Federung braucht die Strecke?

E-Fullys unterscheiden sich von anderen Fahrrädern als allererstes durch ihre Federung. Sie sind nämlich am Hinter- und Vorderrad gefedert, was auf unebenem Untergrund bessere Traktion und Kontrolle verspricht. Doch dann gibt es noch die Möglichkeit diese Federungen weiter anzupassen. Man hat nämlich die Wahl zwischen verschiedenen Federintensitäten.

Die Allrounder unter den Stoßdämpfern, die sich auf Cross-Countrytouren und in tendenziell ebenem Gelände wohl fühlen, haben einen Federweg von etwa 100 mm. Danach gilt die Faustregel: Je höher der Schwierigkeitsgrad der Strecke, je holpriger der Untergrund und je wendiger das Bike sein soll, desto höher auch der Federweg. Bis zu 200 mm empfiehlt man für richtige Downhillstrecken. Auf Raser-Strecken mit großteils ebenem Waldboden sind 120 mm ausreichend.

Wichtig ist aber in jedem Fall, dass die Federung blockierbar ist, was bei den meisten neueren und hochwertigen Modellen ohnehin der Fall ist. Denn sonst hat man zwar die Vorzüge der Federung bergab, wenn man allerdings bergauf fahren will, steckt man nur unnötige Energie in die lockere Federung und kommt nicht voran.

Antriebssystem: Motor und Akku

Beim Antriebssystem gilt für das E-Fully: je stärker, desto besser! Maximale Performance (die Bosch-Motoren sind dabei Spitzenreiter) und hohes Drehmoment sind ein Muss, wenn man schon zum Full Suspension E-Bike greift. Wichtig sind hierbei auch die Casings, die die Elektronik vor Wasser, Erde und Steinchen schützen sollen.

Der hauptsächliche Vorteil des „E“ in E-Fully ist, dass sich mit dem Elektroantrieb das zusätzliche Gewicht der Federungen und sonstigen zusätzlichen Komponenten kompensieren lässt. Während herkömmliche Full Suspension Mountainbikes mühevoll den Berg hinauf gestrampelt werden müssen – sogar noch mühevoller als ihre Hardtail-Kollegen – ist dem Abfahrt- und Trickjunkie unter den Mountainbikern der E-Antrieb beim Bergauffahren behilflich.

Von der Leistung her geht Standardakkus mit 400 Wh hier schnell mal die Puste aus. Bei 500 Wh ist man da schon besser dabei und bei E-MTB generell lohnt es sich auch, die Rückholtechnologie zu nutzen, wobei beim Bergabfahren und Bremsen Energie zurück in den Akku geladen wird. Über diese Funktion verfügen allerdings nicht viele und wenn, dann eher die teureren Modelle unter den E-Fullys.

Der wesentliche Vorteil des Antriebs ist, dass man zwischen den rasenden Abfahrten weder auf Shuttle noch auf Lift angewiesen ist, um wieder an den Anfang der Strecke zu kommen. Gerade, wenn in eher unerschlossenen Gebieten diese Services nicht angeboten werden, lohnt sich das E-Fully. Allerdings dürfen die Trails nicht zu unerreichbar sein, denn wenn man das Rad schultern möchte, um an eine bessere Stelle zu gelangen, macht sich das höhere Gewicht schnell bemerkbar.

Laufradgröße: 26 Zoll, 27,5 Zoll, oder doch ein 29 Zoll Bike?

Zugegeben: das mit den 26 Zoll war nicht ganz ernst gemeint, denn Laufräder mit diesem Durchmesser sind fast schon wieder vom Markt verschwunden (zumindest was die Neuerscheinungen betrifft). Interessant wird es erst bei den 27,5 Zoll und 29 Zoll. Sie stehen sich am E-Bike-Markt gegenüber und sorgen jeweils auf ihrem Fachgebiet für den besten Grip auf der Fahrbahn.

27,5 Zoll große Laufräder sind vor allem für komplexes Gelände geeignet. Durch ihren kleineren Durchmesser kommen sie leichter über unwegsamen Untergrund und sind wendig und agil, vor allem, weil sie oft mit hohen Federwegen kombiniert werden.

Die 29-zölligen Laufräder dagegen haben ein besseres Rollverhalten bei höheren Geschwindigkeiten auf ebenem Terrain. Besonders auf Bergtouren bringen sie Stabilität und Kontrolle, wenn die Trails nicht zu eng, uneben und geschlängelt werden.

Gewicht: wie schwer ist noch leicht genug?

Ein ‚Problem‘ der elektronischen Version der Fullys stellt das höhere Gewicht dar. Das Antriebssystem mit Motor und Akku schlägt ganz schön zu Buche und eine höhere Federung, die eigentlich für die Wendigkeit des Fahrrades verantwortlich sein sollte, erhöht das Gewicht noch zusätzlich.

Selbstverständlich hat dafür der Antrieb den Vorteil, das Gewicht zumindest beim Anstieg irrelevant zu machen, allerdings leidet darunter natürlich die Akkukapazität. Ein Vorteil des Gewichts wiederum ist, dass das Bike stabiler und fester auf dem Trail liegt. Wie gesagt leidet darunter die Agilität ein wenig. Bei höherem Gewicht gilt allerdings auch: die Schwerkraft macht den Rest. Wer also auf recht geraden, ebenen Strecken ordentlich Geschwindigkeit aufnehmen will, hat mit dem schweren E-Bike sicher kein Problem.

Preis – Leistung

Hochwertige E-Fullys sucht man unter EUR 3.000,- oft vergeblich. Die verbaute Technik und besonders die hochtechnisierten Federungen haben nun einmal ihren Preis. Den sollte man auch bezahlen, wenn man auf den Lieblingstrails und im Bikepark keine halben Sachen machen will. An den falschen Enden zu sparen, kann sich fürs Fahrvergnügen als fatal erweisen.

Allerdings gibt es einige Möglichkeiten, um beim Kauf eines E-Fullys etwas günstiger davon zu kommen. In unserem Marktplatz beispielsweise sind wir von Greenstorm und unsere Partnerhändler dafür da, Ihnen den besten Deal auf dem Markt anzubieten.

Mit der E-Bike-Technik in die Zukunft der Mobilität

Die fetten Jahre sind vorbei und das im positiven Sinn. Vor wenigen Jahren waren E-Bikes noch schwer und klobig und hatten eine miserable Akkuleistung. Jetzt überzeugen sie durch schnittige Designs und fortschrittliche Technik und tragen nachhaltig zum Umweltschutz bei. Mit den langlebigen und energiesparenden Akkus kann man problemlos Strecken zurücklegen, die man früher mit dem Auto gefahren wäre. E-Bikes stehen für eine Entwicklung in die richtige Richtung, für ein neues, unabhängiges Lebensgefühl und sie läuten ein neues Zeitalter der Fortbewegung ein.