E-Fatbikes: Lass' uns das beste Fahrrad für dich finden

E-Fatbikes: auf breiten Reifen über fette Trails

Haibike, Fantic und Co.: das sind die Top-Hersteller, die die üblichen Fatbikes mit ihrer auffällig großen Bereifung mit der E-Bike-Technologie verbinden. Fatbikes sind absolute Spaß- und Genussbikes. Die Ballonreifen kompensieren nahezu jeden Untergrund, sei er auch noch so holprig. Mehr Auftrieb auf Schlamm, Sand oder Schnee sind nur angenehme Nebeneffekte des weichen Fahrgefühls.

Grund dafür ist nicht nur die Größe der Reifen (3,5 Zoll bis sogar knapp unter 5 Zoll breit) sondern auch der sehr geringe Druck in den Reifen: ab unglaublich niedrigen 0,2 bar. Es gilt hier: je gröber der Untergrund, desto geringer sollte der Reifendruck ausfallen.

E-Fatbikes sind perfekt für alle Cruiser und Genießer, welche das außergewöhnliche E-Bike-Feeling suchen. Es gilt lediglich zu beachten, dass E-Fatbikes keine Leichtgewichte sind. Aber: Das E-Bike bzw. seine elektrische Antriebseinheit kompensiert das größere Gewicht ideal. Das Beste aus zwei Welten sozusagen.

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Price
010000


marke
Leader Fox
1
Fantic
3

geschlecht
Unisex
4
Damen
4
Herren
4

rahmenhöhe
51
1
L
2
M
2
S
2

raddurchmesser
26"
1
26''
3

bremsen
Hydraulische Scheibenbremse
4

rahmenmaterial
Aluminium
4

motor
Brose Drive-S 90Nm – 36V – 250W
3
Bafang 250W
1


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Mehr Power, mehr Reifen, mehr MTB: das Fatbike

Radfahren im Winter ist nur in Städten eine gute Idee, in denen der Schnee schnell zu Schneematsch wird und man im Zweifelsfall höchstens auf dem Matsch ausrutscht, sonst aber recht gut vorankommt. Oder? Nun ja, falsch gedacht. Schneefahrbahnen sind zwar nicht unbedingt das häufigste Einsatzgebiet der neuesten Mountainbike-Errungenschaft, aber dennoch eine der bemerkenswertesten.

Fatbikes an sich sind eine der aktuelleren Neuerungen auf dem Mountainbike-Markt. Mit ihren dicken Reifen ist ihnen so ziemlich jeder Untergrund egal; sie schweben einfach über alles hinweg: Felsen, Asphalt, Waldweg, Wurzeln, Schnee. Dann kam als zweite Neuerung die Elektronik dazu. Räder wurden mit Antrieben ausgestattet und plötzlich kommt man um einiges leichter auf den Berg, um dann bei der Abfahrt noch alle Kräfte beisammen zu haben.

Besonderheiten des Fatbike: die Reifen

Ob aber elektronisch oder nicht, eines haben alle Fatbikes gemein: Reifen, die so breit sind, dass man meinen könnte, sie stammten von einem kleinen Traktor. Mit einer Breite von 3,5 Zoll bis 4,8 Zoll wurden sie ursprünglich dafür entwickelt auf Schnee, Sand und Schlamm einen guten Auftrieb und damit gutes Vorankommen zu garantieren. Außerdem haben so dicke Reifen generell ein bemerkenswertes Überrollverhalten, weshalb sie heute für wesentlich mehr Strecken verwendet werden als nur die ursprünglichen.

Darüber hinaus ist die Federung der E-Fatbikes recht ungewöhnlich: Während andere MTB durch Federungen am Rahmen doppelt stoßgedämpft werden, kommen viele E-Fatbike-Modelle ganz ohne aus. Das übernehmen nämlich ebenfalls die Reifen. Sie werden nur auf niedrigen Luftdruck befüllt, was Stöße ebenso gut dämpft wie die 80-200 mm tiefen Federungen anderer MTB. Dadurch schmiegt sich der Gummi nämlich leichter an den Untergrund und gibt so die Unebenheiten gar nicht erst weiter.

Bedarf reiflicher Überlegung: 26 Zoll oder 29 Zoll

Interessanterweise gibt es eines an den Fatbikes, das nicht unbedingt fat ist: die Laufräder. Die meisten Laufräder an Fatbikes haben einen Durchmesser von „nur“ 26 Zoll, oft auch 27,5 Zoll, da sie gemeinsam mit den dicken Reifen trotzdem einen beachtlichen Gesamtdurchmesser ergeben. Laufräder mit 29 Zoll Größe sucht man dabei eher vergeblich.

Der ideale Fatbike-Motor

Ganz nach E-Mountainbike-Tradition gilt auch hier: man setzt auf Power. Mit unter 400 Wh gibt sich niemand zufrieden. Weiters braucht ein Motor, der bergstreckentauglich sein soll, ein hohes Drehmoment, alles rund um 75 Newtonmeter. Der Motor muss sensibel auf die Tretleistung ansprechen.

Außerdem werden bei Fatbikes Mittelmotoren wärmstens empfohlen (im Vergleich zu anderen E-Bikes zumindest). Heckmotoren verlagern den Schwerpunkt zu stark und die Übersetzung der Energie in Umdrehungen läuft nicht so rund wie bei Motoren an den Pedalen. Mittelmotoren bestechen dagegen durch eine geeignetere Gewichtsverteilung, was das Gleichgewicht stabilisiert und damit besonders in unwegsamem Gelände von Vorteil ist.

Welcher Rahmen fürs Elektrofatbike?

Material – Aluminium, Carbon, Titan?

Beim Rahmenmaterial für Mountainbikes und Fatbikes scheiden sich die Geister kaum. Die meisten Rahmen sind aus Aluminium gefertigt, da es Stabilität und Leichtigkeit zugleich bringt. Noch etwas leichter wird’s mit einem Carbonrahmen, der gerne eingesetzt wird, um das Gewicht der Elektronik auszugleichen. Selbst Titan wird hie und da für Bike-Rahmen verwendet. Dass das aber nur selten vorkommt, liegt daran, dass das Material ungemein teuer ist und das wiederum auch den Preis des E-Bikes in die Höhe treibt.

Form: beim Fatbike sind nicht nur die Reifen breiter

Die Extrabreite der Reifen muss irgendwie in die Gabel passen. Bis zu 190 mm breit müssen Fatbike-Gabeln zum Teil sein. Die Naben und Kurbeln sind ebenfalls überdimensioniert, was sich natürlich auf die Beinstellung des Fahrers auswirkt, die eventuell ungewohnt und infolgedessen unangenehm sein kann. Für den Ausgleich des Schwerpunkts wird die Rahmengeometrie an die Reifen angepasst.

Die Federung steckt in den Reifen

Bei E-Fatbikes ist es üblich, Starrgabeln beim Rahmen zu verwenden. Diese sind weder am Hinter- noch am Vorderreifen gefedert. Ab und zu sieht man auch Fatbikes mit Gabelfederung am Vorderrad. Fullys (also Full Suspension Bikes mit doppelter Federung) sieht man dagegen kaum bis gar nicht. Das liegt daran, dass bereits die breiten Reifen so stoßdämpfend arbeiten, dass eine zusätzliche Vorrichtung dafür nur störend wäre.

Preise beim E-Fatbike: eher Up- als Downhill

Wer sich ein E-Fatbike zulegen will, darf sich vom Preis nicht abschrecken lassen. EUR 4.000,- für ein Exemplar hinzublättern, schockt so schnell niemanden, denn die zusätzliche Technik (für Fatbike und Elektronik) verlangt den Herstellern eben doch so einiges ab. Soll es wirklich ein nigelnagelneues Bike sein, raten wir dazu ordentlich Geld in die Hand zu nehmen, denn sonst leidet schnell die Qualität darunter. Wenn einem mitten am Anstieg der Akku aufgrund von mangelnder Kapazität ausgeht, ist es mit dem Fahrspaß schnell vorbei.

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